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Zuletzt haben neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran nach der Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance "große Fortschritte" gemacht. Nun sei allerdings Teheran am Zug, bei dem wichtigsten Punkt aus US-Sicht Zugeständnisse zu machen - nämlich deren Atomprogramm.
Die USA und der Iran hatten am Wochenende in Islamabad direkte Friedensverhandlungen unter Vermittlung Pakistans geführt, die aber ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen waren. Die Ölpreise waren daraufhin zu Beginn der Woche über die Marke von 100 Dollar gesprungen.
Die Entwicklungen in Nahost bleibt das bestimmende Thema am Ölmarkt. Nach Einschätzung von Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ist aber weiter "völlig unklar, ob sich in den kommenden Tagen eine Lösung des Konflikts finden lässt".
Hinzu kommt die Blockade der US-Marine der Straße von Hormuz, die am Montag begonnen hat. "Die US-Marineaktion wird den wirtschaftlichen Druck auf den Iran sicherlich erhöhen", kommentierten Experten des Center for Strategic and International Studies. Allerdings sei der Iran nicht der einzige Akteur, der die wirtschaftlichen Folgen zu spüren bekommt. "Eine US-Blockade wird auch den Druck auf die Energiepreise verschärfen und der Weltwirtschaft weiteren Schaden zufügen", heißt es weiter.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT
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