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ING betonte, weiterhin keine Zukunft in Russland zu sehen. Das Institut geht davon aus, dass jedes alternative Ausstiegsszenario in etwa die gleichen finanziellen Auswirkungen haben wird wie die nun geplatzte Vereinbarung. Die Belastung der harten Kernkapitalquote (CET1) werde auf sieben Basispunkte geschätzt, erklärte die Bank. Bei der Ankündigung des Verkaufs im vergangenen Jahr hatte der Konzern mitgeteilt, er rechne mit einer Gewinnbelastung von 700 Millionen Euro.
Auch die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) versucht sich vom Russland-Geschäft zu lösen. Bisher scheiterte die Bank aber mit ihren Verkaufsplänen bei den russischen Behörden. Die RBI ist seit mehr als 30 Jahren in Russland tätig und zählt zu den größten westlichen Banken in Russland.
FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Arne Dedert