Niederländische ING bläst Verkauf von Russland-Geschäft ab

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Erforderliche Genehmigungen fehlten
 © DPA, Arne Dedert, Apa
©DPA, Arne Dedert, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die niederländische Bank ING hat den Verkauf ihres Russland-Geschäfts an die in Moskau ansässige Global Development JSC abgesagt. Es gebe keine realistische Erwartung mehr, dass der Käufer die erforderlichen Genehmigungen für die Transaktion erhalten werde, teilte das Geldhaus am Dienstag mit. Der Verkauf war im Jänner 2025 angekündigt worden.

von

ING betonte, weiterhin keine Zukunft in Russland zu sehen. Das Institut geht davon aus, dass jedes alternative Ausstiegsszenario in etwa die gleichen finanziellen Auswirkungen haben wird wie die nun geplatzte Vereinbarung. Die Belastung der harten Kernkapitalquote (CET1) werde auf sieben Basispunkte geschätzt, erklärte die Bank. Bei der Ankündigung des Verkaufs im vergangenen Jahr hatte der Konzern mitgeteilt, er rechne mit einer Gewinnbelastung von 700 Millionen Euro.

Auch die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) versucht sich vom Russland-Geschäft zu lösen. Bisher scheiterte die Bank aber mit ihren Verkaufsplänen bei den russischen Behörden. Die RBI ist seit mehr als 30 Jahren in Russland tätig und zählt zu den größten westlichen Banken in Russland.

FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Arne Dedert

Über die Autoren

Logo
trend. Abo

Holen Sie sich trend. jetzt im bequemen Jahresabo!