Merck hebt nach Ergebnissprung Jahresziele an

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Bereinigtes Ergebnis stieg um 9 Prozent
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Eine starke Nachfrage aus der Halbleiterindustrie und das wachsende Life-Science-Geschäft geben Merck Rückenwind. Nach einem unerwartet kräftigen Ergebnisanstieg im zweiten Quartal hat der Pharma- und Technologiekonzern seine Jahresziele erneut angehoben. Merck erwartet 2026 nun einen Umsatz zwischen 21,0 und 21,8 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 5,9 und 6,3 Mrd. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Darmstadt mit.

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Bereits im Mai hatte Merck seine Prognose erhöht: So hat der Konzern zuletzt einen Umsatz zwischen 20,4 und 21,4 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis von 5,7 bis 6,1 Milliarden in Aussicht gestellt.

"Unsere Ergebnisse im zweiten Quartal bestätigen die anhaltende Dynamik unserer wichtigsten Wachstumsbereiche", erklärte der neue Merck-Chef Kai Beckmann, der im Mai das Ruder von seiner Vorgängerin Belen Garijo übernommen hatte. Im abgelaufenen Jahresviertel kletterte der Umsatz um 3,4 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro. Dabei betrug das organische Wachstum gut vier Prozent. Das bereinigte Ergebnis legte um mehr als 9 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro zu. Analysten hatten im Schnitt 1,53 Mrd. Euro erwartet.

Treiber waren die anhaltende Nachfrage im Geschäft mit Lösungen für die Arzneimittelproduktion, im Bereich Seltene Erkrankungen sowie in der Sparte Semiconductor Solutions. Im Elektronikgeschäft profitierte Merck von Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), die für einen hohen Bedarf an speziellen Halbleitermaterialien sorgten. Zudem wirkten sich Währungseffekte weniger negativ aus als in den Vorquartalen.

DARMSTADT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND

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