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Bereits im Mai hatte Merck seine Prognose erhöht: So hat der Konzern zuletzt einen Umsatz zwischen 20,4 und 21,4 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis von 5,7 bis 6,1 Milliarden in Aussicht gestellt.
"Unsere Ergebnisse im zweiten Quartal bestätigen die anhaltende Dynamik unserer wichtigsten Wachstumsbereiche", erklärte der neue Merck-Chef Kai Beckmann, der im Mai das Ruder von seiner Vorgängerin Belen Garijo übernommen hatte. Im abgelaufenen Jahresviertel kletterte der Umsatz um 3,4 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro. Dabei betrug das organische Wachstum gut vier Prozent. Das bereinigte Ergebnis legte um mehr als 9 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro zu. Analysten hatten im Schnitt 1,53 Mrd. Euro erwartet.
Treiber waren die anhaltende Nachfrage im Geschäft mit Lösungen für die Arzneimittelproduktion, im Bereich Seltene Erkrankungen sowie in der Sparte Semiconductor Solutions. Im Elektronikgeschäft profitierte Merck von Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), die für einen hohen Bedarf an speziellen Halbleitermaterialien sorgten. Zudem wirkten sich Währungseffekte weniger negativ aus als in den Vorquartalen.
DARMSTADT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND