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Das bereinigte EBIT sprang um 58 Prozent auf 558 Millionen Dollar, während sich die entsprechende Marge um 1,9 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent verbesserte. Zu diesem Anstieg trugen vor allem Produktivitätsgewinne, niedrigere Garantiekosten und positive Währungseffekte bei.
Den Verlust führte Magna auf eine einmalige Belastung von 485 Millionen Dollar zurück. Diese resultierte aus der geplanten Veräußerung der Sparten für Beleuchtungs- und Dachsysteme, deren Vermögenswerte entsprechend abgewertet werden mussten. Der verwässerte Verlust je Aktie belief sich auf 0,04 Dollar, während das bereinigte Ergebnis je Aktie um 77 Prozent auf 1,38 Dollar stieg.
Der Umsatz stieg trotz eines Rückgangs der weltweiten Produktion von Leichtfahrzeugen um 7 Prozent von Jänner bis März. Haupttreiber war die Nettoaufwertung von Fremdwährungen gegenüber dem US-Dollar. Negativ wirkten sich hingegen der Rückgang der Leichtfahrzeugproduktion in Nordamerika, Europa und China sowie geringere Umsätze im Bereich Engineering aus, insbesondere im Segment "Komplettfahrzeuge".
Die Verkaufserlöse bei den Komplettfahrzeugen, wie sie bei Magna Steyr in Graz (Steiermark) assembliert werden, sind im Jahresvergleich leicht zurückgegangen: von 1,276 Milliarden auf 1,224 Mrd. Dollar. Das EBIT sank von 44 Millionen auf 32 Mio. Dollar.
Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 wurde von Magna leicht nach unten korrigiert: von ursprünglich 41,9 bis 43,5 Milliarden auf nunmehr 41,5 bis 43,1 Milliarden Dollar. Als Gründe nannte das Unternehmen leicht gesunkene Erwartungen für die Fahrzeugproduktion in Nordamerika und Europa sowie angepasste Wechselkursannahmen.
An den Gewinnzielen hält Magna jedoch fest: Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) soll weiterhin zwischen 6,25 und 7,25 Dollar liegen, während die EBIT-Marge im Bereich von 6,0 bis 6,6 Prozent erwartet wird.