Leitbörsen in Asien zu Wochenbeginn mit Gewinnen

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Nikkei-225 legt 0,55 Prozent zu
 © AFP, KAZUHIRO NOGI, Apa
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In Asien haben die Aktienmärkte in Japan und Südkorea am Montag zugelegt. Allerdings hielt sich der Optimismus angesichts der anhaltenden gegenseitigen Drohungen der Kriegsparteien Iran und Vereinigte Staaten und des weiter anziehenden Ölpreises in Grenzen.

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In Tokio legte der Nikkei-225 um 0,55 Prozent auf 53.413,68 Punkte zu. Der KOSPI stieg in Seoul um 1,36 Prozent auf 5.450,35 Zähler. Die Indizes der beiden Länder sind seit Kriegsbeginn Ende Februar wegen der Abhängigkeit von Öl aus der Region unter Druck. Der indische Nifty-50 zeigte sich zuletzt leicht im Plus. Die Börsen in Shanghai, Hongkong und Australien blieben am Ostermontag feiertagsbedingt geschlossen.

Händler führten die Gewinne in Tokio und Seoul unter anderem auf einen Bericht des US-Nachrichtenportals Axios zurück. Dieses hatte berichtet, dass der Iran und die Vereinigten Staaten über einen 45-tägigen Waffenstillstand verhandeln. Es sei aber unwahrscheinlich, dass es zu einer schnellen Einigung kommt.

Trump hatte der iranischen Führung unterdessen erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit (2.00 Uhr MESZ am Mittwoch) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormuz zwar zum dritten Mal zu verschieben. Doch die Drohungen werden schärfer.

Der Iran hat auf das jüngste Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormuz mit eigenen Drohungen reagiert. Sollten die USA und Israel ihre Angriffe eskalieren, könnten für den globalen Energiemarkt wichtige Schifffahrtswege jenseits der Straße von Hormuz gefährdet sein, warnte Ali-Akbar Velayati, außenpolitischer Berater des obersten Führers des Irans, laut dem regierungstreuen iranischen Sender Press TV am Montag.

Südkoreas Regierung hat angesichts der weitgehend blockierten Straße von Hormuz ihre diplomatischen Anstrengungen zur Sicherung alternativer Ölrouten verstärkt. So werde man unter anderem Sondergesandte nach Saudi-Arabien, Oman und Algerien schicken, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/KAZUHIRO NOGI

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