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"Die Preissetzungsmacht scheint angesichts der hohen Nachfrage zu passen: TSMC hat pro Chip mehr Geld verdient, die Bruttomarge stieg stärker als erwartet an." Die Zahlen dürften die Angst vor einer KI-Blase noch ein wenig mehr in den Hintergrund treten lassen. Allerdings scheint dies bereits eingepreist zu sein. So lag die Börse Taiwans sogar leicht im Minus und folgte damit den Vorgaben aus den USA.
Auch japanische Aktien konsolidierten die jüngsten Gewinne etwas. Der Leitindex Nikkei 225 sank nach dem Rekordhoch am Vortag um 0,42 Prozent auf 54.110,50 Punkte. "Hinsichtlich der Geldpolitik preisen die Märkte nach der jüngsten Leitzinserhöhung von 0,5 auf 0,75 Prozent im Dezember einen weiteren solchen Schritt für Juli 2026 ein", so Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank. "Sollte sich die Yen-Schwäche fortsetzen oder gar zunehmen, dürfte der Druck auf die Bank of Japan wachsen, die Zinsen möglicherweise schon früher anzuheben und/oder an den Devisenmärkten zu intervenieren."
Richtungslos war die Entwicklung in China. Während der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen um 0,2 Prozent auf 4.751,43 Punkte anzog, gab der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,28 Prozent auf 26.923,62 Punkte nach.
Australische Aktien tendierten dagegen etwas fester. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 schloss 0,47 Prozent höher mit 8.861,68 Punkten. Auch der südkoreanische Markt lag im Plus und verzeichnete damit ein neues Rekordhoch.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL