Leitbörsen in Asien stabilisiert dank rückläufiger Ölpreise

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Nikkei-225 gewinnt 0,69 Prozent
 © AFP, HECTOR RETAMAL, Apa
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Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch leicht zugelegt. Sie reagierten damit auf den leichten Rückgang der Ölpreise nach dem jüngsten Schub. Vor der US-Zinsentscheidung am Abend blieben die Zuwächse allerdings überschaubar.

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Marktteilnehmer sprachen von einer fragilen Lage. "Ob bereits ein tragfähiger Boden gefunden ist, dürfte sich erst in den kommenden Tagen zeigen", betonte Marktstratege Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets vom Broker CMC Markets. Erst mit der US-Zinsentscheidung dürfte etwas mehr Gewissheit entstehen. Am Markt wird überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

"Umso wichtiger werden das Abstimmungsverhältnis innerhalb der Fed und vor allem der weitere Ausblick auf den geldpolitischen Kurs. Angesichts der weiter hohen Energiepreise und der damit verbundenen Inflationsrisiken dürften die Investoren jedes Wort der Notenbanker auf die Goldwaage legen", fügte Lipkow hinzu.

Der japanische Nikkei 225 erholte sich um 0,69 Prozent auf 63.923,00 Punkte. Daten zeugten von Exporten auf anhaltend hohem Niveau. Das Wachstum der japanischen Exporte hatte sich im August zwar etwas abgeschwächt, aber die Schätzungen übertroffen.

Ähnlich sah es an den anderen Börsen aus. Der volatile südkoreanische Kospi kletterte um 1,4 Prozent und der australische S&P ASX 200 um 0,28 Prozent auf 8.696,50 Punkte.

Auch an den chinesischen Börsen ging es nach den Verlusten am Vortag leicht nach oben. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen gewann 0,7 Prozent, der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg um 0,2 Prozent.

SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL

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