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Die Märkte reagierten damit auf uneinheitliche Signale aus den USA. "Die US-Notenbank hat die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert gelassen und ihre zuletzt restriktive Tonalität etwas abgeschwächt", so Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Das sorgt zumindest von geldpolitischer Seite für etwas Entspannung."
Wechselhaft waren dagegen die Vorgaben von Unternehmensseite. "Während die Ergebnisse von Alphabet und ServiceNow auf deutliche Ablehnung stießen, konnten Microsoft und Ebay die Anleger überzeugen", betonte Lipkow.
Südkoreanische Aktien gehörten zu den Verlierern. Nach den starken Zahlen des Chipherstellers SK Hynix gab es nun einen Dämpfer von Samsung. Die Aktie litt unter der enttäuschenden operativen Gewinnentwicklung im Halbleiterbereich, die hinter den sehr optimistischen Schätzungen der Analysten geblieben war, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Etwas besser war dagegen der operative Gewinn von Hyundai ausgefallen. Der Kospi verlor 1,2 Prozent.
Chinesische Aktien schwächelten nach den Vortagesgewinnen wieder. Der Shanghai Composite sank um 0,8 Prozent, der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong büßte gut ein halbes Prozent ein.
Der japanische Nikkei 225 zog dagegen weiter an und beendete den Handel 1,1 Prozent höher mit 64.659,47 Punkten. Der australische ASX All Ordinaries gewann 0,5 Prozent auf 9.012,60 Punkte.