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Marktteilnehmer sprachen von einer verstärkten Hinwendung der Investoren zu den Börsen in Fernost und den Schwellenländern, um so die Übergewichtung der USA etwas zu reduzieren. Hierfür liefere die günstigere Bewertung gewichtige Gründe. Trotz der jüngsten Zuwächse liege das Kurs-Gewinn-Verhältnis noch deutlich unter dem der US-Börsen. Die asiatischen Märkte befänden sich derzeit auf Kurs zu dem besten Jahresbeginn seit 2012.
Der japanische Leitindex Nikkei-225 knüpfte an die Vortagesgewinne an und gewann 1,32 Prozent auf 52.518,08 Punkte. Damit näherte sich der Index wieder dem Rekordhoch von knapp 52.637 Punkten aus dem November an. In den Wochen danach war der Nikkei 225 wegen Gewinnmitnahmen zeitweise bis auf fast 48.000 Punkte zurückgefallen.
Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen von breit angelegten Gewinnen in verschiedensten Sektoren. Der Renditeanstieg zehnjähriger Staatsanleihen tat der Kauflaune keinen Abbruch.
Auch an den chinesischen Börsen ging es deutlich nach oben. Der Shanghai Composite kletterte um 1,50 Prozent auf 4.083,67 Punkte. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong notierte der Hang-Seng-Index im späten Handel 1,35 Prozent höher mit 26.702,25 Zählern.
Der australische ASX All Ordinaries schloss dagegen 0,42 Prozent tiefer mit 8.996,90 Punkten. Er setzte damit die verhaltene Entwicklung zu Wochenbeginn fort.