Leitbörsen in Asien schließen ohne klare Richtung

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Nikkei verliert 2,8 Prozent, Chinas Börsen uneinheitlich
 © AFP, HECTOR RETAMAL, Apa
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Die Eskalation im Iran-Krieg hat den asiatischen Börsen am Montag teilweise heftig zugesetzt. Auch die Ölpreise zogen weiter an. In Tokio und Seoul ging es mit den Aktienkursen deutlich bergab. Dagegen zeigten sich Hongkong und insbesondere die Handelsplätze des chinesischen Festlands widerstandsfähiger. Vor dem Wochenende hatten bereits die US-Börsen die fünfte Verlustwoche in Folge mit klaren Kursverlusten beendet.

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Nachdem die Märkte einen Monat lang einen kurzen, begrenzten Konflikt eingepreist hätten, habe der Kriegseintritt der mit Teheran verbündeten Huthi-Miliz diese Einschätzung als Wunschdenken entlarvt, sagte Hebe Chen, Senior-Marktanalystin bei Vantage Global Prime. "Ab dieser Woche wird das Drehbuch neu geschrieben, da das Risiko eines langwierigen Krieges immer glaubwürdiger wird." Chefstratege Yugo Tsuboi von Daiwa Securities verwies zudem darauf, dass die iranische Führung weiterhin Gespräche mit den USA dementiert und damit Aussagen von US-Präsident Donald Trump widerspricht.

Der japanische Leitindex Nikkei-225 sackte am Montag zeitweise um mehr als 5 Prozent auf ein Tief seit dem Jahreswechsel ab. Zum Handelsende stand noch ein Minus von 2,79 Prozent auf 51.886 Punkte zu Buche. Beim südkoreanischen Kospi mussten die Anleger einen ähnlich deutlichen Rückgang verkraften. Die ostasiatischen Volkswirtschaften, insbesondere Japan und Südkorea, sind stark von Öllieferungen über die derzeit nahezu geschlossene Straße von Hormuz vor Iran angewiesen.

Klar besser hielt sich der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong: Er verlor 0,81 Prozent auf 24.750,79 Punkte. Der Shanghai Composite legte hingegen 0,24 Prozent auf 3.923,29 Zähler zu.

Vergleichsweise robust erwies sich auch der australische S&P-ASX-200, der letztlich nur um 0,65 Prozent auf 8.461 Punkte nachgab.

SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL

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