
von
Die Frist zur Freigabe der Straße von Hormus werde auf Bitte des Irans verlängert, weshalb es bis zum 6. April (US-Ortszeit) keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben werde, hatte Trump unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche angekündigt. Allerdings hatte die Führung in Teheran zuvor schon erklärt, dass sie sich ohnehin keinem Ultimatum zu beugen gedenke.
"Damit lebt einerseits die Hoffnung weiter, dass sich der Konflikt im Nahen Osten doch noch mit diplomatischen Mitteln lösen lässt", so Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. "Andererseits bleibt viel Skepsis darüber, dass die laufenden Verhandlungen wegen der sehr unterschiedlichen Positionen und harten Forderungen beider Seiten zeitnah zu einer Lösung führen können."
Der japanische Nikkei-225 sank um 0,43 Prozent auf 53.373,07 Punkte und setzte damit die Entwicklung vom Vortag fort. Auf Wochensicht weist der Index trotz zwischenzeitlich starker Schwankungen nur geringe Veränderungen auf.
Auch die südkoreanische Börse gab leicht nach. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf anhaltende Verkäufe bei Halbleitertiteln. Minimal waren erneut die Abgaben in Australien. Der S&P-ASX-200 schloss mit 8.516,28 Punkten 0,1 Prozent tiefer.
Etwas besser sah es an den chinesischen Märkten aus. Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong legte um 0,38 Prozent auf 24.951,88 Punkte zu. Der Shanghai Composite gewann 0,63 Prozent auf 3.913,72 Punkte. Die Indizes erholten sich damit von stärkeren Vortagesverlusten.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL