Leitbörsen in Asien schließen mit Abgaben

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Aktienhandel in Asien beendet
 © APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL
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Die wichtigsten asiatischen Börsen haben am Dienstag weiter nachgegeben. "In den USA blieben die Kassamärkte zum Martin-Luther-King-Feiertag geschlossen, doch die Futures gaben den Takt vor: S&P-500- und Nasdaq-Kontrakte tendierten deutlich schwächer", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg zu den Vorgaben. Damit blieb die Stimmung angespannt, nachdem US-Präsident Trump am Wochenende das Zollschwert im Grönland-Konflikt gezückt hatte.

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Den Takt gab die japanische Börse vor. Hier belastete neben der angespannten internationalen Gemengelage der Ausverkauf am Anleihemarkt. Damit reagierten die Märkte auf das Vorhaben, die Steuern auf Lebensmittel zu senken. Langläufer mit 40 Jahren Laufzeiten erreichten mit einer Rendite von vier Prozent den höchsten Stand, seitdem sie 2007 erstmals aufgelegt worden waren. Marktexperte Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management verwies auf wachsende Bedenken der Anleger angesichts der Verschuldung Japans. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit einem Verlust von 1,11 Prozent bei 52.991,10 Punkten.

Auch die australische Börse litt unter den Vorgaben des Anleihemarktes. Der australische S&P/ASX 200 sank um 0,66 Prozent auf 8.815,86 Punkte.

Etwas moderater waren die Abgaben in China. Für den Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong ging es zuletzt um 0,29 Prozent auf 26.488,15 Zähler nach unten. Der CSI-Index der chinesischen Festlandsbörsen sank um minimale 0,01 Prozent auf 4.113,65 Punkte.

This photo shows a general view of screens diplaying financial market movements at the new building of the Shanghai Stock Exchange in Shanghai on April 25, 2025. (Photo by Hector RETAMAL / AFP)

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