Leitbörsen in Asien schließen mehrheitlich fester

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Ölpreisrückgang stützt die Märkte
 © AFP, HECTOR RETAMAL, Apa
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Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost sind dank deutlich fallender Ölpreise mehrheitlich mit Gewinnen in die neue Börsenwoche gestartet. Grund für den Ölpreisverfall war ein Medienbericht über die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran. Trump will der Diplomatie mit dem Iran einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" zufolge mehr Zeit geben, bevor er nach den US-Zwischenwahlen in dieser Woche möglicherweise neue Angriffe anordnet.

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Vor allem Technologiewerte erholten sich von ihrem Einbruch in der Vorwoche, nachdem sich der Ausverkauf der US-Wachstumswerte am Freitag noch deutlich beschleunigt hatte. Die entscheidende Frage sei nun, ob es sich um eine vorübergehende Korrektur in dem sehr beliebten Technologiesektor handle, oder ob dies der Beginn einer Neubewertung aller KI-bezogenen Aktien sei, bemerkte Chaltan Wang, Portfoliomanager bei HashKey Capital.

Der technologielastige südkoreanische Kospi-Index stieg um satte 2,2 Prozent. Dabei stiegen die Papiere der weltgrößten Hersteller von Speicherchips, Samsung und SK Hynix , um 1,8 beziehungsweise 3,8 Prozent.

In China sind die am Wochenende veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für den Produktions- und den Service-Sektor unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen. Das zeigt, dass die Wirtschaft im Reich der Mitte weiterhin nicht rund läuft. Die Börsen in China irritierte das am Montag nicht, da die jüngsten Kursverluste dies bereits eingepreist haben. Der chinesische Shanghai Composite stieg um 1,08 Prozent auf 3.638,03 Punkte. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong schloss mit einem Plus von 0,42 Prozent und 23.393,32 Zählern.

Dagegen ging es für japanische Aktien moderat abwärts. Der Nikkei-225 beendete den Handel 0,3 Prozent tiefer. Auch der australische S&P-ASX-200 gab nach und verlor letztlich 0,6 Prozent.

SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL

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