Leitbörsen in Asien schließen leichter

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US-Inflationsdaten und Chinas Neujahrsfest
 © APA/APA/AFP/KAZUHIRO NOGI
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An den Börsen Asiens haben sich die Anleger am Freitag vor wichtigen US-Inflationsdaten zurückgehalten. In China steht in der neuen Woche das chinesische Neujahrsfest an, an dem das öffentliche Leben in der Volksrepublik weitgehend stillsteht und an der Börse nicht gehandelt wird. Entsprechend vorsichtig positionierten sich Investoren daher zum Wochenschluss.

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Der Shanghai Composite fiel im späten Handel um gut 1,26 Prozent auf 4.082,07 Punkte, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 1,8 Prozent auf 26.555 Punkte nachgab.

Der Leitindex Nikkei-225 schloss mit 56.941,97 Punkten und damit 1,2 Prozent tiefer. So hatte der Wahlsieg von Japans Regierungspartei unter Führung der Ministerpräsidentin Sanae Takaichi am vergangenen Wochenende den Rekordlauf am japanischen Aktienmarkt befeuert. Zum Wochenschluss machten Anleger angesichts der starken Kursgewinne allerdings erst einmal weiter Kasse.

Am frühen Nachmittag mitteleuropäischer Zeit stehen die US-Inflationsdaten im Fokus, die auf weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed abgeklopft werden. Am Mittwoch hatte ein starker Arbeitsmarktbericht die Hoffnungen auf eine erste Zinssenkung in diesem Jahr nach hinten verschoben.

Zudem behalten Anleger die jüngst aufgekommenen KI-Sorgen im Blick. Immer höhere Investitionen vieler großer Techkonzerne hatten zu Kostenbedenken geführt. Zudem waren Aktien vieler Software-Unternehmen stark gefallen, da Furcht vor disruptiver KI-Konkurrenz aufgekommen war.

Auch an der australischen Börse ging es nach unten. Der ASX All Ordinaries schloss 1,54 Prozent im Minus mit knapp 9.138,80 Punkten.

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