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Zudem hatte die US-Regierung den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Dies wurde von iranischer Seite inzwischen allerdings zurückgewiesen.
Die Meldungen drückten den Ölpreis dennoch deutlich nach unten. Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management sprach von "Licht am Ende des Tunnels". Ähnlich äußerte sich Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Die Hoffnung auf Frieden wächst", so Altmann. "Und Hoffnung wird auf dem Börsenparkett immer gerne aufgenommen."
Deutlich nach oben ging es an der Börse Japans. Der Nikkei 225 kletterte um 2,87 Prozent auf 53.749,62 Punkte. Das Land ist stark auf Ölimporte angewiesen. In Australien stützten zudem neue Preisdaten. Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen angesichts der Verbraucherpreise für Februar von leicht gesunkenem Inflationsdruck. Allerdings seien darin die Auswirkungen des jüngsten Energiepreisanstiegs noch nicht enthalten. Trotzdem hätten die Zahlen genügt, die Anleiherenditen zu drücken. Der S&P ASX 200 schloss 1,85 Prozent höher mit 8.534,26 Punkten.
Gewinne verzeichneten auch die chinesischen Märkte. Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong kletterte um 1,09 Prozent, während der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, um 1,40 Prozent anzog. Gefragt waren Titel aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Sie reagierten damit auf Berichte staatlicher Medien über wachsende Nutzung der Anwendungen.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL