Konsumflaute durch Iran-Krieg macht P&G vorsichtiger

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Auch die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten belasten
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/JUSTIN SULLIVAN
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Procter & Gamble (P&G) blickt wegen der anhaltenden Konsumflaute vorsichtiger auf das neue Geschäftsjahr. Der US-Konsumgüterkonzern prognostizierte am Mittwoch für das im Juli beginnende Geschäftsjahr 2026/27 ein Umsatzwachstum von 1 bis 3 Prozent, nach 3,3 Prozent im Jahr davor. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 2,7 Prozent gerechnet.

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Höhere Lebensmittel- und Benzinpreise sowie die anhaltende Inflation belasten das Budget von Verbraucherinnen und Verbrauchern mit geringerem Einkommen, die vermehrt zu günstigeren Alternativen greifen. Zudem leidet der Hersteller von Marken wie Tide oder Gillette unter gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten infolge des US-Kriegs mit Iran.

Im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende Juni) stiegen die Erlöse um 3 Prozent auf 87 Mrd. Dollar (rund 76,5 Mrd. Euro). Aus eigener Kraft, also bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum bei 1 Prozent. Dabei profitierte der Konzern von Preiserhöhungen.

Im vierten Quartal erhöhte sich der Umsatz um rund 2 Prozent auf 21,20 Mrd. Dollar, organisch blieb er unverändert. Analysten hatten hier etwas mehr erwartet (21,38 Mrd. Dollar). Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) lag mit 1,43 Dollar knapp über den Analystenprognosen von 1,41 Dollar, wie aus Daten der LSEG hervorgeht. Während das Kosmetikgeschäft mit einem Absatzplus von 3 Prozent zulegte, stagnierte das Absatzvolumen insgesamt.

Unter dem Strich verbuchte Procter & Gamble für das abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn in etwa auf Vorjahresniveau von rund 16 Mrd. Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr 2027 rechnet der Konzern mit einer Belastung von rund 1 Mrd. Dollar durch höhere Rohstoff-, Energie- und Transportkosten.

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