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Der ausgewiesene Nettogewinn erreichte im ersten Halbjahr 4,390 Milliarden Euro, ein Plus von 156 Prozent. Im zweiten Quartal belief sich der Nettogewinn auf 3,319 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 511 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Zudem kündigte Eni an, das laufende Aktienrückkaufprogramm um 600 Millionen Euro auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro aufzustocken.
Eni erklärte, die "hervorragenden Fortschritte" im zweiten Quartal stärkten den Ausblick für das Gesamtjahr. Vorstandschef Claudio Descalzi führte die Entwicklung auf die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie, das breit diversifizierte Geschäftsportfolio sowie eine effiziente industrielle und finanzielle Steuerung zurück. Die Ergebnisse seien deutlich stärker gewachsen als das zugrunde liegende Preisumfeld für die relevanten Rohstoffe.
Die Eni-Aktie legte am Mittwochvormittag rund 5 Prozent zu. Nach Ansicht von JPMorgan-Analyst Matthew Lofting stützen die Quartalsergebnisse den "starken Ausblick". Er verwies zudem darauf, dass Anlegern womöglich eine Sonderdividende winkt. Diese will Eni ausschütten, sofern die Raffineriemargen stark bleiben. Den Berechnungen von Lofting zufolge könnte die Summe der Sonderausschüttung rund 400 Millionen Euro betragen, womit die Dividendenrendite insgesamt bei 5,3 Prozent läge.