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"Wir sind mit starkem Rückenwind ins Jahr gestartet", bilanzierte Vorstandschef Marc Llistosella. "Das globale politische und wirtschaftliche Umfeld bleibt von Unsicherheit und Instabilität geprägt", erklärte das Unternehmen. "Knorr-Bremse gelingt es, mit Disziplin und ausgeprägter Widerstandskraft die aktuellen Herausforderungen erfolgreich zu meistern." Der Vorstand bestätigte seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr.
Zu dem Gewinnanstieg trug vor allem die Nutzfahrzeugsparte bei. Deren Betriebsergebnis legte um 19,2 Prozent auf 101 Mio. Euro zu. Hintergrund seien die umgesetzten Effizienzmaßnahmen, erklärte Knorr-Bremse. Der Vorstand hatte sich unter dem Programmnamen "Boost" von Geschäftsteilen getrennt, Prozesse und Strukturen verbessert und durch einen Stellenabbau die Personalkosten gesenkt. In der Bahnsparte stieg das Betriebsergebnis um 5,8 Prozent auf 175 Mio. Euro.
Für das von politischen und wirtschaftlichen Krisen geprägte Umfeld sieht sich Knorr-Bremse mit einem dicken Auftragsbuch gewappnet. Obwohl die Summe der Neuaufträge mit 2,2 Mrd. Euro 6,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals lag, kletterte der Auftragsbestand bis Ende März nach Unternehmensangaben auf ein Rekordniveau von 7,8 Mrd. Euro.