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"Die schwache Konjunktur hält den Fachkräftebedarf derzeit in Grenzen", sagte Ifo-Expertin Daria Schaller. Sie erwartet jedoch auch: "Mit einer stärkeren wirtschaftlichen Erholung dürfte auch der Fachkräftemangel aber wieder deutlicher zunehmen."
Besonders stark stieg die Nachfrage in der Telekommunikationsbranche: Dort fehlte es 31,1 Prozent der Unternehmen an Fachkräften, nach 16,3 Prozent im April. In der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung stieg der Anteil von 52,4 auf 64,7 Prozent. In der Industrie ging es um 4,5 Prozentpunkte hoch auf 18,7 Prozent. "Mehr Arbeitslose bedeuten nicht automatisch mehr verfügbare Fachkräfte", sagte Schaller. "Entscheidend ist, ob Qualifikation und Anforderungen der offenen Stellen zusammenpassen."
MÜNCHEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Leonie Asendorpf