KI-Nachfrage treibt Datencenter-Konzern Oracle an

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Oracle-Umsätze mehr als verdoppelt
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, JUSTIN SULLIVAN, Apa
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Der US-Software- und Datencenter-Konzern Oracle hat im ersten Quartal (per Ende August) kräftig von der Nachfrage nach KI-Infrastruktur profitiert. Die Umsätze mit Cloud-Infrastruktur - das sind vor allem KI-Rechenzentren - wurden mit 7,4 Milliarden US-Dollar (6,35 Mrd. Euro) mehr als verdoppelt, wie Oracle am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Austin mitteilte. Damit schnitt das Unternehmen besser ab, als von Analysten erwartet.

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Der Konzern habe dabei im Quartal zusätzliche Rechenzentrumskapazitäten im Umfang von 850 Megawatt bereitgestellt, teilte Oracle mit. Nimmt man Software-Abos und Cloud-Infrastruktur zusammen, kam Oracle auf ein Umsatzplus von 62 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Die Software-Umsätze waren dabei leicht rückläufig. Die Aktie stieg nachbörslich knapp 6 Prozent. Im regulären Handel hatte sie noch kräftig verloren.

Der Gesamtumsatz stieg um 30 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar. Oracle hatte zuvor ein Erlösplus von insgesamt 27 bis 29 Prozent in Aussicht gestellt.

Unterm Strich verdiente Oracle mit knapp 4,8 Milliarden Dollar 63 Prozent mehr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie fiel deutlich besser aus als von Analysten im Vorfeld erwartet.

Für das zweite Quartal kündigte der Konzern ein Umsatzplus von 30 bis 34 Prozent an. Das gesamte Cloud-Geschäft soll um 65 bis 71 Prozent zulegen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie will Oracle um 21 bis 25 Prozent verbessern. Im gesamten Jahr soll der Umsatz nun "mindestens" 90 Milliarden Dollar betragen. Bisher hatte das Unternehmen 90 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

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