J&J übertrifft dank neuer Medikamente Erwartungen

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Umsatzplus von rund 10 Prozent
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, JEFF SCHEAR, Apa
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Beim Pharmariesen Johnson & Johnson hat ein starkes Geschäft mit neuen Medikamenten den Umsatzeinbruch des früheren Kassenschlagers Stelara mehr als wettgemacht und den Umsatz im ersten Quartal über die Markterwartungen gehoben. Die Erlöse stiegen um fast 10 Prozent auf 24,1 Mrd. Dollar (20,6 Mrd. Euro), wie der US-Pharmakonzern am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit 23,6 Mrd. Dollar gerechnet.

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Der bereinigte Gewinn lag bei 2,70 Dollar je Aktie und damit über den Schätzungen von 2,66 Dollar. Seine Prognose für das Gesamtjahr hob der Konzern an. Die Aktie, die in diesem Jahr bereits um 15 Prozent zugelegt hat, gab im vorbörslichen US-Handel jedoch leicht nach.

Der Erfolg beruht auf einer gelungenen Wachablösung im Produktportfolio. Stelara, ein Mittel gegen Autoimmunerkrankungen, das in Spitzenzeiten einen Jahresumsatz von mehr als 10 Mrd. Dollar erzielte, ist seit dem Verlust des Patentschutzes im vergangenen Jahr dem Wettbewerb durch günstigere Nachahmerprodukte ausgesetzt. Der Umsatz des Medikaments brach um rund 60 Prozent auf 656 Mio. Dollar ein. Finanzchef Joseph Wolk erklärte jedoch, viele Patienten seien statt auf die sogenannten Biosimilars auf andere Behandlungen wie Tremfya umgestiegen. Dessen Umsatz übertraf mit 1,6 Mrd. Dollar die Erwartungen deutlich. Auch das Krebsmedikament Darzalex schlug mit einem Umsatz von 4 Mrd. Dollar die Prognosen.

Analysten bewerteten die Ergebnisse positiv. "J&J hat sich zu einem der solideren Werte in der Branche entwickelt, da das Unternehmen den Exklusivitätsverlust von Stelara hinter sich lässt und ein gesundes Wachstum in seinem Kernportfolio aufweist", kommentierten Analysten von JPMorgan. Sie sehen den Konzern in der Lage, "nachhaltiges, erstklassiges Wachstum" zu erzielen. Für das Gesamtjahr 2026 hob J&J die Umsatzprognose auf rund 100,8 Mrd. Dollar an und den Ausblick für den bereinigten Gewinn auf 11,55 Dollar je Aktie. Beide Werte liegen damit leicht über beziehungsweise im Rahmen der Analystenschätzungen.

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