
von
Damit ist die Inflationsrate in dieser Abgrenzung auf den tiefsten Stand seit März 2022 gefallen. Im Jänner war die Jahresrate noch bei 2,0 Prozent gelegen, im Dezember bei 2,4 Prozent und im November bei 3,0 Prozent. Analysten waren für Februar von einem weiteren Rückgang der Inflation ausgegangen, hatten aber im Schnitt eine etwas höhere Rate von 1,7 Prozent erwartet.
Auch mit Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln sind die Verbraucherpreise im Februar noch schwächer gestiegen, um 1,3 Prozent. Im Monat zuvor hatte die Jahresrate 1,5 Prozent betragen.
Subventionierter Treibstoff
Gebremst wurde die Teuerung vor allem durch einen deutlichen Rückgang von Preisen, die Versorgungsunternehmen verlangen. Ende des vergangenen Jahres hatte die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi Subventionen für Benzin und Diesel eingeführt. Diese hätten die Kosten für Treibstoffe gesenkt. Die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet wurden, lag deutlich höher bei 2,5 Prozent.
Die japanische Notenbank hatte bei der jüngsten Zinsentscheidung in der vergangenen Woche den Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent belassen.
TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/PHILIP FONG