Japans Inflation sank auf tiefsten Stand seit 2022

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Februar-Wert von 1,6 Prozent
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In Japan hat sich die Inflation dank fallender Energiekosten weiter deutlich abgeschwächt und den tiefsten Stand seit fast vier Jahren erreicht. Die von der Regierung veröffentlichten Preisdaten zeigen die Entwicklung im Februar, also bevor die Folgen des Iran-Kriegs zu einem starken Anstieg der Preise für Rohöl und Erdgas geführt haben. Demnach sind die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel um 1,6 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

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Damit ist die Inflationsrate in dieser Abgrenzung auf den tiefsten Stand seit März 2022 gefallen. Im Jänner war die Jahresrate noch bei 2,0 Prozent gelegen, im Dezember bei 2,4 Prozent und im November bei 3,0 Prozent. Analysten waren für Februar von einem weiteren Rückgang der Inflation ausgegangen, hatten aber im Schnitt eine etwas höhere Rate von 1,7 Prozent erwartet.

Auch mit Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln sind die Verbraucherpreise im Februar noch schwächer gestiegen, um 1,3 Prozent. Im Monat zuvor hatte die Jahresrate 1,5 Prozent betragen.

Subventionierter Treibstoff

Gebremst wurde die Teuerung vor allem durch einen deutlichen Rückgang von Preisen, die Versorgungsunternehmen verlangen. Ende des vergangenen Jahres hatte die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi Subventionen für Benzin und Diesel eingeführt. Diese hätten die Kosten für Treibstoffe gesenkt. Die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet wurden, lag deutlich höher bei 2,5 Prozent.

Die japanische Notenbank hatte bei der jüngsten Zinsentscheidung in der vergangenen Woche den Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent belassen.

TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/PHILIP FONG

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