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Israels Zentralbank senkt Leitzins überraschend

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Leitzins um Viertelpunkt auf 4 Prozent herabgesetzt
 © APA/APA/AFP/AHMAD GHARABLI
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Die israelische Zentralbank hat ihren Leitzins überraschend erneut gesenkt. Er werde von 4,25 auf 4,00 Prozent zurückgenommen, wie die Währungshüter am Montag mitteilten. Es ist die zweite Zinssenkung in Folge, nachdem die Währungshüter im November den Satz zum ersten Mal seit fast zwei Jahren gedrückt hatten.

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Grund für den Schritt ist die nachlassende Inflation. Die jährliche Teuerungsrate in Israel ging im November auf 2,4 Prozent zurück. Sie liegt damit innerhalb des Zielkorridors der Regierung von 1 bis 3 Prozent. Die Inflation war während des zweijährigen Gaza-Krieges, der im Oktober 2025 mit einem von den USA vermittelten Waffenstillstand endete, durch Angebotsengpässe angeheizt worden. Die israelische Wirtschaft ist der Notenbank zufolge 2025 um 3,3 Prozent gewachsen. Für 2026 sagen deren Ökonomen ein Plus von 4,6 Prozent voraus. Die Inflationsrate soll sich bei etwa 2,2 Prozent einpendeln.

Der Zinsschritt kam für die meisten Experten unerwartet. Trotz des nachlassenden Preisdrucks und eines Vierjahreshochs der Landeswährung Schekel zum Dollar hatten neun der zehn von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Ökonomen mit einer Beibehaltung der Zinsen gerechnet. Nur ein Experte hatte eine Senkung um einen Viertelpunkt prognostiziert.

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