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Die Unternehmen in Deutschland blicken erheblich pessimistischer auf die kommenden Monate. Sie bewerteten auch ihre aktuelle Lage schlechter. "Die Iran-Krise trifft die deutsche Wirtschaft hart", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Der Energiepreisanstieg infolge des Iran-Krieges hat bereits die Inflation nach oben getrieben und bremst auch die Wirtschaft aus. Darauf lässt das jüngst veröffentlichte Barometer von S&P Global schließen, bei dem Manager die Geschäftsbedingungen beurteilen. Die deutsche Bundesregierung halbierte jüngst ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 0,5 Prozent. Laut Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kämpft die Wirtschaft im Zuge des Iran-Krieges zwar mit zunehmendem Gegenwind. Eine Rezession sei jedoch nicht zu erwarten.
Die deutsche Bundesbank erwartet für das laufende zweite Quartal allenfalls ein leichtes Wachstum. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht voraussichtlich am 30. April eine erste Schnellschätzung zum Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal. Ende 2025 war die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent gewachsen.