Iran-Krieg hinterlässt Spuren bei Spirituosenkonzern Pernod Ricard

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Französischer Spirituosenkonzern senkt Jahresprognose
 © AFP, CLEMENT MAHOUDEAU, Apa
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Der Spirituosenkonzern Pernod Ricard hat wegen Folgen des Nahost-Konflikts seine Jahresprognose gesenkt. Für das laufende Geschäftsjahr werde nun statt eines Zuwachses ein organischer Umsatzrückgang von drei bis vier Prozent erwartet. Der Vorstand warnte, dass der durch den Iran-Krieg bedingte Rückgang des Tourismus das Reise-Einzelhandelsgeschäft etwa in Duty-Free-Shops an Flughäfen beeinträchtige und sich negativ auf den Jahresumsatz auswirke.

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Im dritten Quartal schnitt der französische Spirituosenkonzern allerdings noch besser ab als erwartet. Der Umsatz des Herstellers von Absolut Wodka und Jameson Whiskey legte auf vergleichbarer Basis um 0,1 Prozent auf 1,95 Mrd. Euro zu, während Analysten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Eine bessere Entwicklung in Indien glich die anhaltende Schwäche in den USA und China aus.

Die Prognosesenkung fällt in eine Zeit weitreichender strategischer Überlegungen. Pernod Ricard befindet sich in Fusionsgesprächen mit dem US-Konkurrenten Brown-Forman. Einem Insider zufolge hat jedoch auch der US-Konzern Sazerac ein Angebot für den Hersteller des Jack Daniel's Whiskeys vorgelegt, was die Verhandlungen verkompliziert. Die gesamte Branche leidet unter einer Absatzflaute, was den Druck zu Kostensenkungen und Zusammenschlüssen erhöht.

MARSEILLE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/CLEMENT MAHOUDEAU

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