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Die Transaktion soll weiteren Angaben zufolge mit Barreserven und neuen Schulden in Höhe von etwa 6,5 Milliarden Dollar finanziert werden. Sie werde sich voraussichtlich ab 2027 positiv auf die Gewinnentwicklung auswirken.
Der Teilverkauf des irischen Werks fiel in die Zeit einer schweren Krise bei Intel. Weil der ehemalige Weltmarktführer technologische Trends verschlafen hatte, verlor er Marktanteile. Dadurch türmten sich Milliardenverluste auf, der Bau einer 30 Milliarden Euro teuren Chipfabrik in Magdeburg wurde abgesagt. Seither hat die Führung des Konzerns gewechselt. Der aktuelle Chef Lip-Bu Tan fährt einen harten Sanierungskurs. Zudem erhielt Intel eine fünf Milliarden Dollar schwere Kapitalspritze vom Rivalen Nvidia. Darüber hinaus sind inzwischen auch die USA mit zehn Prozent an dem Chipkonzern beteiligt.