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Der Umsatz belief sich auf 49,5 Milliarden Dollar. Ford hob die Untergrenze seiner Jahresprognose für den Betriebsgewinn (Ebit) um 500 Millionen auf 10,5 Milliarden Dollar an, beließ die Obergrenze jedoch bei elf Milliarden Dollar. Die Ford-Aktie gab nachbörslich um rund ein Prozent nach.
Der Konzern sieht sich nach eigenen Angaben mit steigenden Kosten für Kupfer, Stahl, Treibstoff und Chips konfrontiert. Zudem treibe der Iran-Krieg die Frachtkosten branchenübergreifend in die Höhe und verteuere Rohstoffe. Ford erhöhte seine Schätzung für die Rohstoffkosten im Gesamtjahr von rund zwei auf knapp 2,5 Milliarden Dollar.
Darüber hinaus hatte der Autobauer mit Produktionsausfällen bei seinem Verkaufsschlager, dem F-150-Pickup, zu kämpfen. Grund waren Probleme bei einem Zulieferer sowie die Folgen eines Brandes beim Aluminiumlieferanten Novelis im vergangenen Jahr. Finanzchefin Sherry House erklärte, die operativen Schwierigkeiten bei Novelis seien größtenteils überwunden.
Ein weiteres akutes Thema für Ford sind die Handelsbeziehungen in Nordamerika. Konzernchef Jim Farley drang auf eine rasche Lösung im Rahmen des US-Mexiko-Kanada-Abkommens (USMCA), um wettbewerbsfähig gegenüber Herstellern aus Japan und Südkorea zu bleiben. Die USA und Kanada verhandeln derzeit über eine Lockerung der US-Zölle auf kanadischen Stahl und Autos, die Anfang des kommenden Jahres von 25 auf 50 Prozent steigen sollen.
Ford fertigt wichtige Modelle wie den Bronco Sport in Mexiko und schwere Pickups in Kanada. Auf dem US-Heimatmarkt verzeichnete Ford in den ersten neun Monaten des Jahres einen Absatzrückgang von 8,6 Prozent, was unter anderem auf das Auslaufen des Kompakt-SUV Escape sowie eine sinkende Nachfrage nach Elektro- und Hybridautos zurückzuführen ist.
CARACAS - VENEZUELA: FOTO: APA/APA/AFP/JUAN BARRETO