Ifo: Mehr Firmen in Deutschland wollen die Preise anheben

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Preise könnten hinausgesetzt werden
 © Themenbild, Apa, GEORG HOCHMUTH
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Deutlich mehr Unternehmen in Deutschland planen angesichts steigender Energiekosten durch den Iran-Krieg mit höheren Preisen. Das entsprechende Barometer stieg im März auf 25,3 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Im Februar war es noch bei 20,3 Zählern gelegen, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte.

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"Der Preisdruck in Deutschland nimmt wieder spürbar zu", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Die hohen Energiepreise dürften die Inflation in den kommenden Monaten erhöhen." Der Anstieg der Preiserwartungen steht Wohlrabe zufolge im Zusammenhang mit deutlich höheren Preisen für Rohöl, Gas und Strom infolge des Kriegs im Nahen Osten.

Nachdem die Energiekomponente die Inflation zuletzt gedämpft habe, zeichne sich nun eine Umkehr ab. "Die Unternehmen geben steigende Kosten zunehmend weiter", sagte Wohlrabe. "Über höhere Produktions- und Transportkosten werden die Energiepreise auch auf Waren und Dienstleistungen durchschlagen."

Das deutschen Statistische Bundesamt will am Nachmittag eine erste Schätzung zur Inflation im März veröffentlichen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen rechnen damit, dass die Verbraucherpreise in Deutschland im Schnitt um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen sind, von 1,9 Prozent im Februar.

Besonders stark fiel dem Ifo-Institut zufolge der Anstieg der Preiserwartungen in der Industrie aus: Dort legten sie von 13 Zählern auf 20 Punkte zu. Auch im Baugewerbe zogen sie deutlich an, und zwar von zehn Punkten auf 20,2 Punkte. Die konsumnahen Dienstleister erhöhten ihre Preiserwartungen kräftig von 25,1 Zählern auf 31,6 Punkte. Auch die unternehmensnahen Dienstleister inklusive Großhandel planen öfter mit steigenden Preisen: Hier stieg der Indikator von 24,7 Zählern auf 27 Punkte. "Die Ergebnisse zeigen, dass der Preisdruck über viele Branchen hinweg wieder zunimmt", so das Fazit des Ifo-Instituts.

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