Höhere Preise und Einsparungen stützen AkzoNobel

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AkzoNobel bestätigt Ziel für Gesamtjahr 2026
 © ANP, ROBIN VAN LONKHUIJSEN, Apa
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Der niederländische Farben- und Lackhersteller AkzoNobel kann die Belastungen aus dem Iran-Krieg mit Preiserhöhungen und Einsparungen auffangen. Konzernchef Greg Poux-Guillaume zeigte sich trotz steigender Kosten zuversichtlich. "Die Preise für unsere Rohstoffe werden angesichts der Störungen in der Straße von Hormuz im hohen Zehner-Prozentbereich steigen", sagte er am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

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Die vollen Auswirkungen würden sich erst in den kommenden beiden Quartalen zeigen. Die bereits angekündigten Preiserhöhungen reichten jedoch aus, um die Folgen des Krieges auszugleichen. Im ersten Quartal legte der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) um sieben Prozent auf 345 Millionen Euro zu. Analysten hatten im Schnitt nur 323 Millionen Euro erwartet.

Der Hersteller von Dulux-Farben bestätigte zudem sein Ziel, im Gesamtjahr 2026 einen bereinigten operativen Gewinn von mindestens 1,47 Milliarden Euro zu erzielen. An der Börse wurden die Zahlen positiv aufgenommen: Die AkzoNobel-Aktie gewann im frühen Handel rund vier Prozent. Die Analysten von J.P. Morgan erklärten, der Markt dürfte vor allem die Bestätigung des Ausblicks begrüßen. Zugleich dürfte jedoch Skepsis bleiben, ob eine höhere Inflation die Nachfrage belasten könnte.

Unterdessen setzt AkzoNobel den Umbau seines Asien-Portfolios fort. Nach dem Verkauf der Geschäfte in Indien für 1,6 Milliarden Dollar (1,36 Mrd. Euro) und in Pakistan für 50 Millionen Euro prüft der Konzern weitere Optionen. "Wir bewerten weiterhin unsere Positionen in Südostasien, und dieser Prozess ist im Gange", sagte Finanzchef Maarten de Vries. Zugleich plant AkzoNobel eine Fusion mit dem US-Farbenhersteller Axalta, aus der ein gemeinsames Unternehmen mit einer Bewertung von rund 25 Milliarden Dollar hervorgehen soll.

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