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In Japan wurden die Erwartungen der Experten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal klar verfehlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Oktober bis Dezember auf das Jahr hochgerechnet nur um 0,2 Prozent zu, wie die japanische Regierung am Montag mitteilte. Im vorangegangenen Quartal war die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt noch um revidiert 2,6 Prozent geschrumpft.
US-Außenminister Marco Rubio befindet sich derzeit in Europa. In der Slowakei betonte er das Interesse der Regierung in Washington an einem unabhängigen Europa als Partner der USA. "Wir verlangen von Europa nicht, ein Vasall der Vereinigten Staaten zu sein", sagte Rubio am Sonntag. Die US-Regierung wolle "kein abhängiges Europa", sondern einen "Partner". "Wir wollen mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten", fügte er hinzu.
Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für Do&Co auf 260 Euro erhöht und die Kaufempfehlung "Buy" unverändert gelassen. Der heimische Caterer profitiert weiterhin von der robusten Nachfrage nach Premium-Reise- und Hospitality-Erlebnissen, schreiben die Berenberg-Analysten. Zum Wochenschluss waren die Werte nach gut aufgenommenen Zahlen bereits kräftig gestiegen. Der Kurs von Do&Co legte im Frühhandel noch einmal um 0,24 Prozent auf 210 Euro zu.
Die Deutsche Bank setzten das Kursziel für den Verbund von 58 auf 55 Euro hinunter. Die Empfehlung "Sell" bleibt laut Analysten weiter bestehen. Die Deutsche Bank erklärt ihre Entscheidung damit, dass in den meisten europäischen Ländern sinkende CO2-Preise bei gleichzeitig steigendem Risiko politischer Interventionen zu sinkenden Strompreisen geführt haben, was auch der Verbund spüre. Außerdem habe der Stromkonzern im 4. Quartal 2025 mit schwachen Wasserkraftbedingungen zu kämpfen, was sich laut den Experten im 1. Quartal 2026 weiter verschlechtern dürfte. Die Aktien des heimischen Stromkonzerns verloren im Frühhandel 1,54 Prozent auf 57,50 Euro.
Gut gesucht waren Bauwerte. Die Strabag gewann 4,88 Prozent, die Porr 1,97 Prozent. Zudem legte AT&S um 3,21 Prozent zu.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER