Hapag-Lloyd-Schiff soll Straße von Hormuz passiert haben

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Mehrere Schiffe von Hapag-LLoyd sind im Golfgebiet
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Eines der im Persischen Golf festsitzenden Schiffe von Hapag-Lloyd hat nach Angaben des Unternehmens die Straße von Hormuz passiert. Das erklärte Hapag-Lloyd am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Zum Zeitpunkt und zu den Umständen der Fahrt wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Ursprünglich waren es sechs Schiffe mit 150 Seeleuten gewesen, die wegen der Blockade der Straße von Hormuz im Golf feststeckten.

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Jetzt seien es noch vier Schiffe mit rund 100 Crew-Mitgliedern, erklärte ein Hapag-Lloyd-Sprecher. Bei einem der Schiffe sei der Chartervertrag ausgelaufen, sodass es nicht mehr zur Hapag-Lloyd-Flotte gehöre. Wann mit einer Rückkehr der verbliebenen Schiffe zu rechnen ist, sei unvorhersehbar.

Konzernchef Rolf Habben Jansen hatte am Donnerstag bei einer Branchenveranstaltung gesagt, man warte auf ein Zeitfenster, in dem die Schiffe möglicherweise herauskommen könnten. Die Seeleute seien gut versorgt mit Lebensmitteln und Frischwasser. Das sei nicht das Problem. Auch zahlreiche Schiffe anderer Reedereien sind im Golf gestrandet. Der Iran blockiert die dem Golf vorgelagerte Straße von Hormuz faktisch seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar.

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