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Jetzt seien es noch vier Schiffe mit rund 100 Crew-Mitgliedern, erklärte ein Hapag-Lloyd-Sprecher. Bei einem der Schiffe sei der Chartervertrag ausgelaufen, sodass es nicht mehr zur Hapag-Lloyd-Flotte gehöre. Wann mit einer Rückkehr der verbliebenen Schiffe zu rechnen ist, sei unvorhersehbar.
Konzernchef Rolf Habben Jansen hatte am Donnerstag bei einer Branchenveranstaltung gesagt, man warte auf ein Zeitfenster, in dem die Schiffe möglicherweise herauskommen könnten. Die Seeleute seien gut versorgt mit Lebensmitteln und Frischwasser. Das sei nicht das Problem. Auch zahlreiche Schiffe anderer Reedereien sind im Golf gestrandet. Der Iran blockiert die dem Golf vorgelagerte Straße von Hormuz faktisch seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar.