Google passt im Streit mit EU-Kommission Richtlinien an

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++ ARCHIVBILD ++ Verlage sehen eine Wettbewerbsverzerrrung durch Google
 © DPA, Mohssen Assanimoghaddam, Apa
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Die Alphabet-Tochter Google passt auf Druck der EU-Kommission ihre Spam-Richtlinien in Europa an, um eine drohende Wettbewerbsstrafe abzuwenden. Die Änderung trete am Sonntag (30. August) in Kraft und gelte für die 27 EU-Staaten sowie Island, Norwegen und Liechtenstein, teilte der US-Suchmaschinenbetreiber am Freitag mit. Außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) bleibe die Regelung unverändert.

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Zuvor hatten sich Verlage über bestimmte Richtlinien ("Site Reputation Abuse") Googles beschwert, da diese sie ihrer Auffassung nach bei Suchergebnissen systematisch benachteiligten und damit Werbeeinnahmen minderten. Damit verzerre Google den Wettbewerb.

Die EU-Kommission hatte eine Untersuchung auf Basis des Gesetzes für digitale Märkte (Digital Markets Act - DMA) eingeleitet. Bei Verstößen gegen den DMA drohen Unternehmen rein theoretisch Strafen von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes. Google hatte in der Vergangenheit die Praxis verteidigt.

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