Generikakonkurrenz belastet Novartis - Ausblick bestätigt

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Novartis mit Gewinnrückgang auch wegen höherer Investitionen
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Novartis bekommt die Konkurrenz durch billige Nachahmerpräparate in den USA zunehmend zu spüren. Der Schweizer Pharmakonzern musste im ersten Quartal Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Der Nettoumsatz sank von Jänner bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um fünf Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar (11,2 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Basel mitteilte. Das operative Kernergebnis schrumpfte um 14 Prozent auf 4,9 Mrd. Dollar.

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An seiner Jahresprognose hält der Vorstand dennoch fest. Er rechnet 2026 weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich, während das operative Kernergebnis im niedrigen einstelligen Prozentbereich zurückgehen dürfte.

Konzern-Chef Vas Narasimhan sprach von einem kraftvollen Start ins Jahr, auch wenn die Einbußen durch Generika in den USA die Ergebnisse wie erwartet belastet hätten. "Angesichts der Dynamik, die wir in allen Geschäftsbereichen beobachten, sind wir weiterhin auf dem besten Weg, unsere Prognose für das Geschäftsjahr zu erfüllen", sagte der Manager. Der Gewinnrückgang im abgelaufenen Jahresviertel geht nach Angaben von Novartis auch auf höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung zurück. Unter dem Strich sank der Reingewinn um 13 Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Dollar.

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