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Analysten hatten LSEG-Daten zufolge im Schnitt mit einem Umsatz von 290,7 Milliarden Yuan gerechnet. Die US-notierten Aktien gaben im vorbörslichen Handel daraufhin um fast vier Prozent nach.
Alibaba hatte im Kampf um Marktanteile viel Geld in Rabattaktionen und schnellere Lieferzeiten gesteckt. Diese Investitionen zahlten sich jedoch nicht wie erhofft aus, da die anhaltende Immobilienkrise und Sorgen um ihre Einkommen auf die Kauflust der chinesischen Verbraucher drückten. Selbst während der traditionell starken Einkaufssaison rund um den "Singles' Day" hielten sich die Kunden zurück.
Der Wettbewerb im chinesischen Internethandel hat sich deutlich verschärft. Alibaba und JD.com versuchen, dem Marktführer bei Essenslieferungen, Meituan, Anteile abzujagen, was auf die Margen drückt. Im preisgünstigen Segment sieht sich Alibaba zudem der Konkurrenz durch die Pinduoduo-Mutter PDD Holdings und die zu ByteDance gehörende Video-App Douyin ausgesetzt, die mit Tiefpreisen locken.