GE Healthcare senkt wegen steigender Kosten Ergebnisprognose

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Signifikante Preisanstiege bei Speicherchips, Öl- und Frachtkosten
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Der Medizintechnikhersteller GE Healthcare rudert angesichts einer wieder steigenden Inflation bei seiner Ergebnisprognose für heuer zurück. "Im ersten Quartal verzeichneten wir signifikante Anstiege bei Speicherchips, Öl- und Frachtkosten - Entwicklungen, von denen wir ausgehen, dass sie sich auf das restliche Jahr 2026 auswirken werden", sagte CEO Peter Arduini am Mittwoch bei der Vorlage der Zahlen laut Mitteilung. Angesichts dessen senke GE Healthcare den Gewinnausblick.

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Allerdings erwarte das Management, mehr als die Hälfte der inflationsbedingten Auswirkungen durch Preis- und Kostenmaßnahmen kompensieren zu können. GE Healthcare erwartet nun für 2026 ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 4,80 bis 5,00 US-Dollar (4,11 bis 4,28 Euro), das sind jeweils 15 Cent weniger als zuvor. Von Bloomberg befragte Analysten rechneten bisher mit 5,06 Dollar je Aktie. Am Umsatzausblick hält das Unternehmen fest und verwies auf eine anhaltend gesunde weltweite Nachfrage.

Die Aktie brach daraufhin vorbörslich um gut 10 Prozent ein. Für den Konkurrenten Siemens Healthineers ging es in diesem Sog um rund 3 Prozent runter, Philips gaben fast 4 Prozent nach. Die Niederländer legen ihre Zahlen am 6. Mai vor, Siemens Healthineers folgt einen Tag später.

Im ersten Quartal verfehlte GE Healthcare zudem die Ergebniserwartungen. So sank der den Aktionären zurechenbare Gewinn von 564 auf 389 Mio. Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank um 2 Cent auf 0,99 Dollar - Analysten hatten mit einem Anstieg auf 1,06 Dollar gerechnet. Dagegen stieg der Umsatz um 7,4 Prozent auf 5,1 Mrd. Dollar. Das war etwas mehr als vom Markt erwartet.

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