Salzgitter hebt nach HKM-Übernahme Gewinnprognose an

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Stahlkonzern erwartet EBITDA zwischen 800 und 875 Mio. Euro
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Der Stahlkonzern Salzgitter hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr dank guter Geschäfte und der Übernahme der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) angehoben. Das Unternehmen erwartet nun für 2026 ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 800 und 875 Mio. Euro, wie Salzgitter am Mittwoch mitteilte. Der Konzern hatte zuvor 725 bis 825 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Die Umsatzprognose von rund 10 Mrd. Euro behielt das Unternehmen bei.

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Im dritten Quartal hätten sich die Stahlerzeugung und das Handelsgeschäft positiver als erwartet entwickelt, erläuterte Salzgitter. Außerdem dürfte die vollständige Einbeziehung von HKM in die Bilanz das operative Ergebnis im laufenden Jahr um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag erhöhen. Salzgitter hatte sich im Juli mit Thyssenkrupp und Vallourec darauf geeinigt, deren Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen zu übernehmen und alleiniger Eigentümer zu werden.

In den ersten neun Monaten kletterte das bereinigte EBITDA auf 659 Mio. Euro nach 224 Mio. Euro im Vorjahr. Der bereinigte Vorsteuergewinn lag bei 353 Mio. Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 72,7 Mio. Euro angefallen war. Die Beteiligung am Kupferkonzern Aurubis steuerte 252 Mio. Euro zum Ergebnis bei, was Salzgitter als "sehr erfreulich" bezeichnete. Das Unternehmen will die endgültigen Zahlen am 12. November vorlegen.

SALZGITTER - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/MORRIS MAC MATZEN

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