Eurozone: Wachstum der Geldmenge schwächt sich unerwartet ab

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Gelmenge M1 stieg im Jahresvergleich um 2,8 Prozent
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Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Dezember überraschend abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 2,8 Prozent, wie die Europäische Zentralbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Im November war sie noch um 3,0 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem unveränderten Wert gerechnet.

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Die enger gefasste Geldmenge M1 stieg um 4,7 Prozent im Jahresvergleich. Im Vormonat hatte sie noch um 5,0 Prozent zugelegt. M1 gilt unter Ökonomen als Konjunkturindikator.

Das Wachstum der Kreditvergabe legten bei den privaten Haushalten etwas zu und gab bei den Unternehmen leicht nach. Die privaten Haushalte erhielten 3,0 Prozent mehr Kredite. Im Vormonat hatte der Zuwachs bei 2,9 Prozent gelegen. Die Kredite an Unternehmen außerhalb der Finanzbranche stiegen um 3,0 Prozent im Jahresvergleich - nach plus 3,1 Prozent im Vormonat.

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