Europas Leitbörsen vor Zinsentscheidungen überwiegend tiefer

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Gemischte Zahlen aus dem Bankensektor - Technologiewerte erholt
 © APA/APA/Belga/NICOLAS MAETERLINCK
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Die europäischen Börsen haben sich am Donnerstag vor geldpolitischen Entschlüssen überwiegend im Minus gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 notierte rund eine Stunde nach Sitzungsauftakt 0,14 Prozent leichter auf 5.962 Punkten. In Frankfurt stand der DAX um 0,41 Prozent im Minus bei 24.499 Zählern. Außerhalb der Eurozone fiel der FTSE-100 um 0,37 Prozent auf 10.363 Einheiten.

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Sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch die Bank of England dürften ihre Leitzinsen am Berichtstag unverändert lassen. Die EZB werde aller Voraussicht nach erneut betonen, dass die Geldpolitik gut positioniert ist, meinen die Ökonomen der Helaba. "Damit einhergehend dürften wesentliche Impulse für das Marktgeschehen unwahrscheinlich sein."

Bester Sektor waren die Technologiewerte, der entsprechende Branchenindex erholte sich um 1,8 Prozent. Zuletzt hatten insbesondere einige Software-Aktien vor den Sorgen steigender Konkurrenz durch KI-basierte Produkte gelitten. Schwächer tendierten dagegen Rohstoffaktien sowie Automobiltitel.

Zahlen aus dem Bankensektor brachten am Berichtstag Licht und Schatten. Während Aktien der BNP Paribas in Paris nach guten Zahlen um 3,2 Prozent zulegten, büßten BBVA-Titel in Madrid knapp fünf Prozent ein. Die französische Großbank BNP Paribas hat nach einem überraschend guten Schlussquartal abgeschlossen ihre Ziele für die kommenden Jahre angehoben. Die Ergebnisse der spanischen BBVA fielen erwartungsgemäß aus, nach der starken Entwicklung im letzten Jahr neigten die Anleger jedoch zu Gewinnmitnahmen.

Titel von Shell gaben trotz eines Gewinnanstiegs im Jahr 2025 um 1,5 Prozent nach. Das Schlussquartal fiel wegen gesunkener Ölpreise jedoch enttäuschend aus.

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