Europas Leitbörsen tendieren uneinheitlich

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Die europäischen Börsen haben am Dienstag im Verlauf keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Der Euro-Stoxx-50 gewann 0,96 Prozent auf 6.045 Punkte. In Frankfurt legte der DAX 0,65 Prozent auf 24.961 Zähler. Der Londoner FTSE-100 - zwischenzeitlich auf Rekordkurs - büßte mittlerweile 0,1 Prozent auf 10.330 Einheiten ein. In Amsterdam ging es für den Leitindex AEX ebenfalls 0,34 Prozent auf 1.006 Zähler hinunter.

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Datenseitig erwarten Experten heute einen ruhigen Tag. Für Interesse könnten die Kreditvergabezahlen der EZB sorgen. Die Experten von Helaba schreiben dazu: "Schon bisher waren die Kreditvergabestandards so, dass sie einer Belebung der wirtschaftlichen Aktivitäten nicht entgegenstanden." Im Blick stehen vor allem die Turbulenzen bei den Preisen für Gold und Silber, die von der Nominierung von Kevin Warsh als neuem Präsidenten der US-Notenbank Fed ausgelöst wurden.

International gefragt waren heute Aktien aus dem Stahlbereich. Während die Titel des Stahlkonzerns Salzgitter um 3,3 Prozent stiegen, zogen jene von Thyssenkrupp noch stärker um fünf Prozent an. Sie schraubten damit ihren Höchststand seit 2019 weiter nach oben. An der Pariser Börse bewegten sich die Anteile von ArcelorMittal zuletzt mit 1,4 Prozent im Plus. Hinzu kommen gute Nachrichten aus China, wo laut dem Analysten Ephrem Ravi von der Citigroup die Lagerbestände Anfang Februar auf dem niedrigsten Niveau seit neun Jahren lagen.

In den Fokus geraten ist auch der Medienkonzern ProSiebenSat.1, der im abgelaufenen Jahr noch weniger verdiente, als zuletzt schon befürchtet. Damit ging es für die Papiere um 1,6 Prozent nach unten.

Mit deutlichen Abgaben haben Akzo Nobel am Dienstag auf die Zahlen zum vierten Quartal reagiert. Die Aktie verlor in Amsterdam bereits 6,8 Prozent. Die Analysten von JPMorgan verwiesen auf den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda), der im vierten Quartal unter den Konsensschätzungen gelegen habe. Der Ausblick auf das laufende Jahr erscheine zudem konservativ.

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