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Damit hielt sich der deutsche Leitindex DAX vorerst weiter über der runden Marke von 25.000 Punkten, die er in der vergangenen Woche zeitweise unterschritten hatte. In dieser Woche wird in den USA die Berichtssaison mit den Zahlen der US-Banken eröffnet und auch in Europa legen erste Unternehmen ihre Berichte zum dritten Quartal vor. Stratege Mislav Matejka von JPMorgan rechnet damit, dass die Zahlenwerke die Märkte stützen dürften. Im Wochenverlauf rücken zudem Inflationsdaten aus den USA in den Fokus, die für den Kurs der US-Notenbank wichtig sind.
Anleger blicken zudem auf die deutsche Politik, nachdem Bärbel Bas am Montag mitteilte, als Arbeitsministerin und als SPD-Chefin zurückzutreten. Sie begründete den Schritt in einer öffentlichen Mitteilung mit dem Tod ihrer Stieftochter und mit öffentlichen Angriffen auf sich, auch aus den Reihen des Koalitionspartners, der Union.
Während es für die Bankwerte in Europa mit Gewinnen in die neue Handelswoche ging, befanden sich die Energiewerte am unteren Ende der Indizes. So kletterten die Papiere der Commerzbank um 1,64 Prozent. Total Energies verloren hingegen um 0,73 Prozent.
Eine Abstufung verstärkte die Talfahrt der Aktien von Aroundtown. Die Papiere des Immobilienkonzerns sanken im frühen Handel um 2,23 Prozent auf 1,44 Euro. Damit notieren sie auf dem tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren. Goldman Sachs hatte die Titel von "Neutral" auf "Sell" abgestuft. Höhere Finanzierungskosten dürften den Gewinn belasten, so Analyst Jonathan Kownator. Sein Kursziel für Aroundtown senkte er von 1,80 auf 1,30 Euro. Dies ist das tiefste Kursziel am Markt.
Der Verkaufsrückgang beim Autobauer Volkswagen beschleunigte sich im dritten Quartal weiter. Weltweit wurden von Juli bis September rund 1,89 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken an Kunden ausgeliefert - und damit 14,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen in Wolfsburg mitteilte. Mit 38,5 Prozent fiel das Minus in China besonders hoch aus. VW hat damit von Jänner bis September gut sechs Millionen Autos verkauft. Das sind 9,0 Prozent oder rund 600.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die VW-Aktien legten dennoch um 1,1 Prozent zu.