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Der Euro-Stoxx-50 gewann in der ersten Handelsstunde 0,72 Prozent auf 6.317,85 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,60 Prozent fester bei 25.416,98 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der FTSE-100 um 0,49 Prozent auf 10.732,31 Einheiten.
Die größten Verluste verbuchten im frühen Handel die Ölwerte. In London gaben BP um zwei Prozent nach. Dagegen erholten sich Bank- und Finanzwerte, Reisewerte sowie Technologieaktien von den schwächeren Vortagen. Unter ersteren gewannen Societe Generale nach einer Hochstufung der Deutsche-Bank-Analysten knapp drei Prozent.
Ganz unten im Euro-Stoxx gaben Airbus um 1,6 Prozent nach. Zumindest als Stimmungsdämpfer wertete ein Börsianer, dass Airbus Mängel an der Rumpfstruktur beim A321neo festgestellt hat. Daraus resultieren Risiken für den Korrosionsschutz. Laut Airbus handelt es sich aber nicht um ein Sicherheitsproblem.
Unter den deutschen Nebenwerten rasselten die Aktien der kriselnden Hellofresh um 13 Prozent hinab. Mit einem erwarteten kräftigen Umsatzrückgang und enttäuschender Entwicklung des operativen Gewinns im dritten Quartal senkte das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Jahr. Schon im August hatte sich das Management wegen schlecht laufender Geschäfte pessimistischer gezeigt, nun musste Chef Dominik Richter einräumen, dass selbst das nicht mehr erreichbar ist.