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Deutlich weniger bewegt schloss der DAX in Frankfurt. Mit plus 0,09 Prozent auf 24.892,2 Einheiten ging es hier nur minimal bergauf.
In Frankreich und Deutschland hat sich die Inflation Ende 2025 abgeschwächt. In Frankreich legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Dezember nur um 0,7 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. In Deutschland fiel die Inflation im Dezember auf 1,8 Prozent. Daneben blieben auch die Entwicklungen rund um den US-Angriff auf Venezuela im Blick, wenngleich diese bereits am Vortag kaum belastend gewirkt hatten.
Stärkster Sektor waren die Pharmawerte. Allen voran gewannen Novo Nordisk fünf Prozent. Die Aktie setzte damit ihre Erholung fort. In den USA hatte am Vortag der Verkauf des Abnehmpräparats "Wegovy" in Tablettenform begonnen, nachdem das Unternehmen im Dezember die entsprechende Zulassung erhalten hatte.
AB Inbev verzeichneten ein Plus von 1,8 Prozent. Der Bierbrauer kauft eine 49,9-prozentige Minderheitsbeteiligung an seinen Dosenwerken in den USA zurück. Der Rückkauf sei eine risikoarme, ertragssteigernde Transaktion für den Brauereikonzern, schrieb Edward Mundy vom Analysehaus Jefferies.
Die Aktien von Adidas büßten 3,6 Prozent ein. Analyst Thierry Cota von der Bank of America hatte die Einstufung des Sportartikelherstellers um gleich zwei Stufen von "Buy" auf "Underperform" gesenkt.
Nicht gefragt waren dagegen Aktien aus der Finanzwelt. Die Sektoren Banken, Versicherer und Finanzdienstleister fanden sich am Ende des Sektortableaus. Vor allem Banken, aber auch einzelne Versicherer hatten im vergangenen Jahr zu den großen Gewinnern gezählt. Im neuen Börsenjahr könnten Anleger auf andere Favoriten setzen.