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Der Euro-Stoxx-50 zog um 1,84 Prozent auf 5.869,63 Punkte an. In Frankfurt gewann der DAX 1,71 Prozent auf 24.401,70 Zähler. Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 0,4 Prozent. Der FTSE-100 in London verlor nach der Feiertagspause dagegen 1,40 Prozent auf 10.219,11 Punkte. Ihn belasteten auch Kursverluste bei der schwer gewichteten HSBC-Aktie.
Zu den stärkeren Sektoren gehörten die Nahrungs- und Getränkewerte. AB Inbev stützten mit deutlichen Gewinnen den Sektor. Die Aktie des Brauereikonzerns gewann nach der Vorlage von Quartalszahlen 9,3 Prozent. Analystin Celine Pannuti von JPMorgan hob den Gewinn je Aktie hervor, dieser habe die Erwartungen um neun Prozent übertroffen.
Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung im Bankensektor. Zahlen trieben Unicredit und HSBC in entgegengesetzte Richtungen. Während Unicredit um knapp 5,9 Prozent stiegen, sanken HSBC um 5,9 Prozent.
Bei der um die Commerzbank buhlenden italienischen Großbank Unicredit sprachen die Analysten der Citibank von einem Zahlenwerk für das erste Quartal, das die Erwartungen in überzeugender Weise übertroffen habe. Die britische Großbank hatte dagegen im ersten Quartal wegen Kreditausfällen und der Folgen des Iran-Kriegs überraschend weniger verdient.
Im Telekomsektor gab es Nachrichten zu Vodafone. Der britische Telekommunikationskonzern übernimmt die vollständige Kontrolle über die britische Mobilfunk-Tochter VodafoneThree. Der Kaufpreis liegt bei 4,3 Milliarden britischen Pfund (rund 4,9 Mrd Euro). Nach Abschluss des Deals, der für die zweite Jahreshälfte erwartet wird, ist Vodafone der alleinige Eigentümer von VodafoneThree. Vodafone gaben um 2,2 Prozent nach.