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Europas Leitbörsen notieren zu Mittag vorwiegend im Plus

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Am ersten Handelstag des Jahres 2026 haben sich die Börsen in Europa nach zwischenzeitlichen Rekordständen mehrheitlich im Plus gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 notierte am Freitag zu Mittag bei 5.828 Punkten. Der Leitindex der Euroländer erreichte am Vormittag das neue Rekordhoch von 5.852 Zählern. Der FTSE-100 drehte hingegen ins Minus, nachdem er am Vormittag erstmals die 10.000-Punkte-Marke geknackt hatte. Der britische Leitindex gab um 0,09 Prozent auf 9.931 Punkte nach.

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Der deutsche DAX stieg um 0,30 Prozent auf 24.562 Zähler. Unternehmens- sowie Wirtschaftsdaten sind zu Jahresbeginn Mangelware. Neben dem Dauerbrenner Künstliche Intelligenz (KI) - hier befürchten Beobachter eine deutlichere Kurskorrektur in absehbarer Zeit - bleiben geopolitische Krisenherde im Fokus. In Europa lässt im Ukraine-Krieg ein echter Durchbruch weiterhin auf sich warten. In Amerika sorgt das Vorgehen der USA gegenüber Venezuela für Anspannung und in Asien könnte 2026 der China-Taiwan-Konflikt stärker zum Thema werden.

Gesucht waren vor allem Tech-Aktien. ASML Holding, Herstellung von Hightech-Systemen für die Halbleiterindustrie, legten um 4,17 Prozent zu. Die Beteiligungsgesellschaft Prosus kamen auf ein Plus von 2,57 Prozent. Der Technologiekonzern Safran stieg um 2,15 Prozent. Die Werte des niederländischen Technologiedienstleistungsunternehmens Adyen notierten um 2,14 Prozent höher. Gesucht waren auch die Aktien des Triebwerkherstellers MTU mit einem Plus von 2,59 Prozent sowie Airbus mit einem Plus von 2,02 Prozent.

Die Aktien von Vonovia verloren 1,87 Prozent, Anheuser-Busch gaben um 1,13 Prozent nach. Die Werte von Münchener Rück (Munich Re) fielen um 1,39 Prozent, jene von Hannover Rück um 1,35 Prozent.

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