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Der deutsche DAX stieg um 0,30 Prozent auf 24.562 Zähler. Unternehmens- sowie Wirtschaftsdaten sind zu Jahresbeginn Mangelware. Neben dem Dauerbrenner Künstliche Intelligenz (KI) - hier befürchten Beobachter eine deutlichere Kurskorrektur in absehbarer Zeit - bleiben geopolitische Krisenherde im Fokus. In Europa lässt im Ukraine-Krieg ein echter Durchbruch weiterhin auf sich warten. In Amerika sorgt das Vorgehen der USA gegenüber Venezuela für Anspannung und in Asien könnte 2026 der China-Taiwan-Konflikt stärker zum Thema werden.
Gesucht waren vor allem Tech-Aktien. ASML Holding, Herstellung von Hightech-Systemen für die Halbleiterindustrie, legten um 4,17 Prozent zu. Die Beteiligungsgesellschaft Prosus kamen auf ein Plus von 2,57 Prozent. Der Technologiekonzern Safran stieg um 2,15 Prozent. Die Werte des niederländischen Technologiedienstleistungsunternehmens Adyen notierten um 2,14 Prozent höher. Gesucht waren auch die Aktien des Triebwerkherstellers MTU mit einem Plus von 2,59 Prozent sowie Airbus mit einem Plus von 2,02 Prozent.
Die Aktien von Vonovia verloren 1,87 Prozent, Anheuser-Busch gaben um 1,13 Prozent nach. Die Werte von Münchener Rück (Munich Re) fielen um 1,39 Prozent, jene von Hannover Rück um 1,35 Prozent.