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Impulse könnten heute von den Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen kommen. Der Arbeitskostenindex des vierten Quartals wird dagegen wohl kaum für Markteinfluss sorgen, meinen die Experten der Helaba.
In London gab es für den Ölkonzern BP markante Abstriche von 4,4 Prozent. Grund könnte sein, dass das Unternehmen seine Kostensparmaßnahmen verschärft und vorerst keine weiteren Aktien zurückkauft. Bis Ende 2027 will der Konzern die Kosten um 5,5 bis 6,5 Milliarden Dollar senken. Das sind 1,5 Mrd. mehr als zuletzt angestrebt. Der bereinigte Nettogewinn betrug im vierten Quartal 1,54 Mrd. Dollar (rund 1,3 Mrd. Euro). Damit traf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.
Der Pharmakonzern Astrazeneca stellt sich nach einem schwungvollen Jahr auf weiteres Wachstum ein und will zugleich mehr verdienen. Treiber dürfte vor allem das florierende Geschäft mit Krebsmedikamenten bleiben, das den bevorstehenden Umsatzverlust durch das Auslaufen des Patents für das Blockbuster-Diabetespräparat Farxiga abfedern soll. Analysten zeigten sich positiv vom Ausblick überrascht. An der Börse erreichte die Aktie in London am Dienstag im frühen Handel ein Rekordhoch, fiel dann aber etwas zurück und liegt jetzt bei 2,2 Prozent im Plus.
Nachrichten gab es auc vom deutschen Softwarehaus TeamViewer, das wegen negativer Wechselkurseffekte die bereits teilweise gesenkten Ziele für 2025 verfehlt. Teamviewer-Aktien fielen in Frankfurt im frühen Handel in Richtung Rekordtief wegen eines vorsichtigen Ausblicks auf das neue Jahr. Zuletzt standen die Titel des Wartungssoftware-Spezialisten mit 6,9 Prozent tief im Minus.
Die Titel von TUI standen zuletzt mit einem Hoch seit 2023 besser da, was nun aber Gewinnmitnahmen zur Folge hatte. Der operative Gewinn des Reisekonzerns konnte zwar im ersten Geschäftsquartal gesteigert werden, der Umsatz aber nicht. TUI bauten zu Mittag 4,8 Prozent ab.