Europas Leitbörsen notieren zu Mittag ohne Richtung

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++ ARCHIVBILD ++ Zurückhaltung an den europäischen Aktienmärkten
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Zu Beginn der Handelswoche haben sich die Anleger an den europäischen Aktienmärkten zurückgehalten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx-50 gab um 0,2 Prozent auf 5.937 Punkte nach. Der deutsche DAX verlor 0,2 Prozent auf 24.851 Zähler. Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 um leichte 0,04 Prozent auf 10.148 Zähler zu. Für den schweizerische SPI ging es um 0,3 Prozent auf 18.160 Punkte nach unten.

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Aus Branchensicht waren europaweit unter anderem Rohstoffwerte gefragt. Sie profitierten davon, dass der Goldpreis erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar geknackt hatte. Zu den stärksten Treibern des Edelmetalls zählen geopolitische Risiken, die Käufe von Notenbanken und die Spekulation auf weiter sinkende Zinsen in den USA.

Mit Blick auf die Einzelwerte gerieten die Aktien von Lebensmittelproduzenten unter Druck. Hintergrund ist das anhaltende und branchenweite Problem verunreinigter Babynahrung. Danone hatte am Freitag nach Börsenschluss bekannt gegeben, dass bestimmte Chargen von Säuglingsnahrung zurückgerufen werden.

Bereits am Mittwoch hatte das Problem mit Babynahrung die Anteilsscheine von Danone um mehr als acht Prozent in den Keller geschickt, nachdem die Lebensmittelbehörde von Singapur den Rückruf von Säuglingsmilch der Marke Dumex angeordnet hatte, die seit 2022 zu den Franzosen gehört. Zu Wochenbeginn sackten nun Danone-Papiere als Schlusslicht im EuroStoxx-50 um gut vier Prozent ab. Im Sog dessen verloren Nestle in Zürich knapp zwei Prozent und Reckitt in London fast drei Prozent.

Der Billigflieger Ryanair erwartet zwar nach einer Entspannung bei der Lieferung neuer Flugzeuge und einer steigenden Reiselust im laufenden Geschäftsjahr mehr Passagiere. Allerdings enttäuschte der Ergebnisausblick. Die Aktien fielen in Dublin um mehr als zwei Prozent.

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