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Der Euro-Stoxx-50 setzte seinen jüngsten Höhenflug fort und erklomm im frühen Handel ein weiteres Rekordhoch. Zuletzt notierte der Leitindex der Eurozone 0,75 Prozent im Plus bei 5.894 Punkten. Bereits am Freitag hatte das Börsenbarometer eine Bestmarke aufgestellt, nachdem es das Jahr 2025 mit einem Gewinn von gut 18 Prozent beendet hatte.
Auch in Frankfurt stieg der DAX auf ein neues Allzeithoch und notierte zuletzt 0,71 Prozent höher auf 24.713 Zählern. Der FTSE-100 verfestigte sich in London um 0,18 Prozent auf 9.969 Einheiten. Am Freitag hatte der Index im Handelsverlauf einen historischen Höchststand erreicht und war zwischenzeitlich erstmals über die Marke 10.000 Punkte gestiegen.
Aus Branchensicht waren am Montag europaweit wieder einmal die Rohstoffaktien am meisten gefragt. Die Preise für Gold und Silber profitierten von der gestiegenen politischen Unsicherheit nach dem US-Angriff auf Venezuela und verteuerten sich deutlich. Auch Ölwerte stiegen überdurchschnittlich nach der US-Attacke auf den ölreichen südamerikanischen Staat.
Zu den verlustträchtigsten Sektoren gehörten Rückversicherer. Analysten verwiesen auf einen zunehmenden Preisdruck bei der im Jänner anstehenden Vertragserneuerungsrunde. Dies berge zusätzliche Risiken für die Schätzungen der entsprechenden Branchenunternehmen, warnte Barclays-Analyst Ivan Bokhmat. Die Aktien von Swiss Re waren mit einem Kursrückgang von 4,0 Prozent schwächster Wert im SMI-Index.
Die Aktien von ASML reagierten mit einem Rekordhoch von etwas mehr als 1.030 Euro und einem Kursaufschlag von zuletzt 3,7 Prozent auf eine Hochstufung durch Bernstein Research. Das US-Analysehaus hatte die Anteilsscheine von "Market-Perform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 800 auf 1.300 Euro angehoben. Die Papiere des Anlagenbauers für die Chipindustrie seien für 2026 sein Favorit in der europäischen Halbleiter-Branche, schrieb Analyst David Dai. ASML profitiere vom Superzyklus bei DRAM-Speicherchips.
Die Papiere von Airbus stiegen nach einem Bericht über das Erreichen des Auslieferungsziels für 2025 um 1,7 Prozent. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Wochenende unter Berufung auf Insider berichtete, übergab der Flugzeugbauer im vergangenen Jahr 793 Maschinen an Kunden und damit etwas mehr als zuletzt geplant. Vorstandschef Guillaume Faury hatte Anfang Dezember wegen Mängeln an Rumpfteilen das Ziel von 820 auf 790 Maschinen gekappt.