US-Börsen im Frühhandel mit Verlusten

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Ölaktien gewinnen, Techtitel unter Druck
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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Nach einer dreitägigen Erholung ist der Dow Jones am Donnerstag wieder unter Druck geraten. Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu fortgesetzten Angriffen gegen den Iran sorgten auch für deutliche Kursverluste. Vor dem langen Osterwochenende verringerten Investoren risikoreiche Positionen. An Karfreitag findet kein Handel statt, die US-Börsen öffnen dann wieder am Montag.

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Der Dow Jones fiel am Donnerstag im frühen Handel um 0,89 Prozent auf 46.150,82 Punkte. Der marktbreite S&P-500 verlor 0,65 Prozent auf 6.532,33 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite büßte 0,86 Prozent auf 21.652,23 Punkte ein.

Trump stellte in einer Rede am Vorabend zwar erneut ein Ende des Krieges in Aussicht, bekräftigte aber frühere Drohungen. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte er. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben, potenziell wie schon angekündigt auch gegen Kraftwerke des Landes. "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen", sagte Trump. In der Zwischenzeit liefen weitere Gespräche.

Angesichts eines massiven Anstiegs bei den Rohölnotierungen zeigten sich die Aktien von Exxon Mobil und Chevron mit deutlichen Zuwächsen von bis zu 2,6 Prozent. Dagegen ging es für die von Ölpreisen stark abhängigen Luftfahrtunternehmen deutlich hinab: United Airlines, Delta Airlines und American Airlines sanken zwischen 3,8 und 5,5 Prozent.

Abgaben verbuchten auch Technologiewerte, die am Vortag noch gesucht waren. Micron verloren 2,5 Prozent. Lam Research verbilligten sich um 2,4 Prozent.

Um 3,5 Prozent hinab ging es indes für Tesla, nachdem das Unternehmen Absatzzahlen vorgelegt hatte. Im ersten Quartal stiegen die weltweiten Auslieferungen des Elektroauto-Vorreiters im Jahresvergleich um 6,3 Prozent auf 358.023 Fahrzeuge. Das lag unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt von rund 370.000 Auslieferungen ausgegangen waren.

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