Europas Leitbörsen notieren zu Mittag im Plus

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Euro-Stoxx-50 gewann zu Mittag 0,26 Prozent
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Die europäischen Börsen haben sich Montagmittag einheitlich im Plus gezeigt. Gegen 12 Uhr notierte der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 um 0,26 Prozent fester bei 6.000 Punkten. In Frankfurt gewann der DAX 0,01 Prozent auf 24.917 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der FTSE-100 um 0,20 Prozent auf 10.467 Einheiten.

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Insgesamt verläuft der Wochenbeginn ruhig. In den USA ist Feiertag und die Börsen dort sind geschlossen. Auch an einigen Handelsplätzen in Asien wurde nicht gehandelt, etwa in China wegen des Neujahrsfestes. Von konjunktureller Seite kommen erst im weiteren Wochenverlauf wieder wichtige Impulse aus den USA und aus Europa. Der zum Wochenanfang geschlossene US-Markt dürfte für viele eine willkommene Erleichterung bedeuten, nachdem in der Vorwoche die Sorgen wegen KI heftige Schwankungen mit sich gebracht hätten, erläuterte Analyst Matthew Britzman vom britischen Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown.

Die Aktien von Flatexdegiro weiteten ihren Kursrutsch aus. Die Papiere des Onlinebrokers verloren bis Mittag über 5 Prozent auf 33,42 Euro, sodass sich der Verlust seit dem Rekordhoch Anfang des Monats inzwischen auf rund 20 Prozent beläuft. Die Aktien waren zuletzt unter die Räder der Sorgen vor KI-Konkurrenz geraten, die in vielen Branchen grassiert. Für weiteren Druck sorgte Analyst Christoph Blieffert von Exane BNP Paribas, der zwar sein Kursziel auf 35 Euro anhob, aber seine Kaufempfehlung strich.

Die Werte von L'Oreal legten um über 3 Prozent auf 385,30 Euro zu. Die Schweizer Großbank UBS beließ nach Durchsicht der am 12. Februar vorgelegten Zahlen das Anlagevotum "Buy" mit einem Kursziel von 430 Euro. Auch die britische Investmentbank Barclays bestätigt ihr Votum "Overweight" - allerdings mit einem Kursziel von 435 Euro.

Die US-Bank JPMorgan bleib bei ihrer Einstufung für Heidelberg Materials von "Overweight" mit einem Kursziel von 260 Euro. Analystin Elodie Rall widmete sich am Sonntag dem in der Zementbranche zuletzt heiß diskutierten Thema Emissionszertifikate. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach die EU offenbar noch länger Gratiszertifikate ausgeben will als bisher geplant. Die Bewertung der Aktien von Heidelberg Materials hält Rall für sehr attraktiv, auch wenn die politische Unsicherheit bis zum Reformvorschlag der EU im Juli hoch bleiben dürfte. Heidelberg Materials lag zu Mittag mit einem Plus von 2,39 Prozent auf 192,95 Euro an der DAX-Spitze.

Banken zeigten sich europaweit erholt von jüngsten Verlusten. Im DAX-Vorderfeld lagen Deutsche Bank und Commerzbank mit einem Plus von 1,89 bzw. 1,87 Prozent.

Verluste von 2,81 Prozent für das Index-Schwergewicht Siemens belasteten hingegen. Bei den Chemiewerten ging es ebenfalls hinunter. So verloren Brenntag, Symrise und BASF bis zu 1,5 Prozent.

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