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In Frankfurt notierte der DAX um 0,67 Prozent fester bei 25.105,90 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der Schweizer Leitindex SMI um 0,54 Prozent auf 13.696,71 Punkte, während der britische FTSE-100 um 0,26 Prozent auf 10.455,78 Punkte zulegte.
Die nachgebenden Ölpreise überlagerten die weiter gestiegene Inflation im Euroraum. "Die Hoffnung, dass es zu wesentlich tieferen Preisniveaus bei den Rohölsorten kommen wird, treibt die europäischen Aktienmärkte am Freitag an", erklärte Marktanalyst Andreas Lipkow. Allerdings werden die Karten am Nachmittag neu gemischt, denn dann werden die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.
Technologiewerte knüpften an die Stärke vom Vortag an und lagen an der Spitze der Einzelsektoren. Der Subindex setzte damit seinen Mitte September begonnenen kurzfristigen Aufwärtstrend fort und notierte zuletzt in Schlagweite der Jahreshochs aus dem Juni. Taktgeber waren dabei die Halbleiteraktien, allen voran das Schwergewicht ASML mit 2,3 Prozent Aufschlag. Aber auch STMicroelectronics waren gefragt. Zu Infineon, die mit 5,5 Prozent Aufschlag auffallend stark waren, hatte sich ein Experte des Investmenthauses Jefferies zuversichtlich geäußert. Das Unternehmen dürfte danach im kommenden Jahr von steigenden Preisen profitieren.
Aus dem steigenden Sektor der Autowerte scherten Aktien von Volvo Car mit 3,1 Prozent Abschlag aus. Sie reagierten damit auf den gesenkten Ausblick. Die Analysten von JPMorgan sprachen von einer erwartbaren Nachricht angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen.
Aktien von Julius Bär zogen unterdessen mit 2,3 Prozent Aufschlag im schwächelnden Bankensektor an. Die Privatbank will Aktien für bis zu 600 Millionen Franken zurückkaufen. Heftig erwischte es dagegen einen Titel aus dem Segment der Broker. Aktien der britischen IG Group stürzten nach einem enttäuschenden Ausblick um über 20 Prozent ab.